Erfahrung und Erkenntnis

HORTUSIANER/INNEN:

Erfahrung und Erkenntnis sind die besten Lehrmeister!

Große Trockenheit, erste taumelnde Amseln und tote Insekten.

Ich komme mit dem morgendlichen Befüllen der Wasserstellen gleich um kurz nach 05.00 h nicht über den Tag.

Alle paar Stunden so nach und nach muss ich alles kontrollieren, neu wegen Aufheizen oder wegen Verdunstung und Leerstand dann mit kühlendem Wasser auffüllen, die Haltesteinchen richten, die Suppenteller, Untertassen und anderen improvisierten und echten Wasser-Tränken in den Schatten ziehen.

Bäume und Sträucher mit kühlendem Schatten halten noch etwas das Grün, oder geben selbst ihren Nektar noch an die hungrige Tierwelt ab.

Doch dabei fällt mir auf, dass nur ich hier das Grundstück so reich mit Bäumen, Sträuchern, Wildstauden, mit Wildkräutern und wilden und gesetzten Nektartankstellen als Blumen hier stehen habe.

Tot aneinander gereihte Gabionen mit heiß darin aufgefüllt liegenden Steinen, Drahtzäune, zuasphaltiert oder gepflasterte Parkplätze, Linien von Thujahecken umkränzten „tote Hausgarten Golf-Rasen“, die bis zum letzten Zentimeter verkürzt gemäht wurden nach dem ersten Regen und nun nur noch verdorrtes Heu und Erde in sich tragen. Zumindest für die Anlage von Blühwiesen und Magerflächen als Hotspot Flächen für Insekten und Vögel könnte das später dienlich sein.

Ab und zu eine Insel voller, zugegebenermaßen wunderschön aussehender, akribisch gepflegter und gegossener Blumen und Sträucher, die mit gefüllter Blüte oder gänzlich nur grün aber akkurat zu geometrischen Formen missbräuchlich geschändet, niemandem mehr groß wenigstens nur etwas Schatten oder Nahrung spenden.

Diese gänzlich minimal natürlich funktionierenden Natur-Attrappen locken Getier nur zum Schein an, um dann die Schenke mit ihrer bunten Blütenblätterpracht tief geschlossen zu halten. Davor ein verzweifeltes Gebrumme und Gefliege. Es kommt mir so vor, als sei dieses falsche Spiel der Spiegel exakt zum Spiel der Mächtigen, der Konzerne und Indistriegiganten mit ihrem ausgesaugten, dürstenden, mit Schein und Luxus lukrativ angelockten Menschen-Sklaven, die sie arbeitend unter Leistungsdruck und Zeitdruck auf die Spur der Melkmaschine oder zur Schlachtbank führen.

Zufall?!

Wann haben die Menschen aufgehört in und mit der Natur menschlich verstandesgemäss zu leben, um sie dankbar für ihren reichen Segen an Frucht und Material zu unterstützen und zu schützen, statt sie auszurauben und zu vergiften und die Menschen, die das trotzdem noch immer oder wieder als Stimme, Lehrende und Lernende der Natur tun, zu verhöhnen, als Spinner und Psychos, als Außenseiter quasi an den Rand des Unmöglichen abzudrängen oder gar zu berufmorden und für doof zu verkaufen.

Es soll ja bloß keiner auf die Idee kommen, das auch noch multiplizierend und potenzierend nachzumachen. Alle schwimmen ja bitteschön jetzt in Modewahn gehüllt uniformiert und vorgegeben mit im Galeeren-Takt der Werbetrommel!

Wildgärten und Waldgärten kommen mir dann in den Sinn aus der Kinderzeit am Schlossberg in Homberg (Efze) und in Daun in der Eifel.

Da zumindest gab es sie noch.

Auch Omas Garten war mit Ertragszone von Salaten, Kohlarten und vor allem Möhren, Erbsen und Stangen-Bohnen mit Buchsbaum eingegrenzt und sie hatte noch eine Blumenwiese mit Teppichklopfstange, die uns an anderen Tagen als Klettergerüst und Schaukel diente.

Um den Garten herum dann die Pufferzone, um den Garten damit zu schützen mit Staketenzaun, Beerenobst Sträuchern, wilden und gesetzten Büschen und am Rand zur Blumenwiese und mittendrin vereinzelt die Nuss- und Obstbäume, so gesetzt als grüner, lebendiger Wall, der zum Naschen und Klettern mich animierte, oder in deren Schatten an Gesträuch und Geäst wir zum Verweilen eingeladen zu sein schienen.

Wie herrlich waren diese Sommertage und lauen Abende, wenn im Garten gemeinsam gespielt, geerntet, gegärtnert und zuweilen auch gegessen, getrunken und gefeiert wurde.

Besonders in Erinnerung blieb mir ein derartiges Gartenfest von Nachbarn der Omi, die unter den Zwetschgenbäumen am Hang vereinzelt mit schöner Kleidung sich in Grüppchen mit Kaffee und Kuchen im hohen, blühenden Gras trafen und sich dort lachend und in Gespräche vertieft sich labten, aber auch um dann am Abend an einer Tafel mit Speisen, die deftig dufteten und die üppig geschmückt war

, mit feinem Geschirr eingedeckt, derart umfunktioniert war die reich aber natürlich floral aus dem Garten dekorierte Bierbankgarnitur mit Blumengirlanden, die auch meine Omi half zu winden, als Hochzeitstafel, wo sich

alle wieder nach Federballspielen, Geplauder, Spaziergang, Brett- oder Kartenspiel und mit Gesängen zusammen fanden, um das Brautpaar noch einmal freudig und dankbar zugleich für diesen schönen Tag hoch zu jubeln.

Wir drückten uns zur Abendstunde die Nase träumend und lauschend noch lange heimlich platt an dem Schlafzimmerfenster von Omimi Marta, weil wir ja schon zeitig ins Bett mussten, während die Erwachsenen noch etwas diese „Hohe Zeit“ des frisch vermählten Paares mit ihnen feiern wollten.

Eine Gitarre wurde noch bis spät in die Nacht gespielt mit Zither und Melodika und sogar mit einer Mandoline ab und zu begleitet, zum Herzensklang des jungen Brautpaares passend mal laut im Rhythmus hüpfend mit Klatsch-Begleitung, mal mitsingend, oder schunkelnd, mal still lauschend der melancholischen Weise wegen, die mich noch heute erinnernd berührt…

Es war alles vielleicht etwas einfacher, statt luxuriös oder überbordend und es war vielleicht auch etwas schwerer, was die Planung und Umsetzung anging, aber es war natürlicher, es war mit langer Vorfreude und

durch gemeinsames Planen, Organisieren und Zuarbeiten war da zusätzlich ein ganzes Jahr voller Vorfreude, Aufregung und mit bereicherndem, wirklich befriedigendem, satten, glücklichen Ausgang wurde dann alles mit dem Festtag gekrönt.

Es war eine Zeit voller Sehnsucht, Hoffnung, Träume, Dankbarkeit, Hingabe, Gemeinschaft und Zufriedenheit.

Ich empfinde dagegen den Fortschritt als negativ zerreißendes Extrem:

Alles kann, nichts muss, Hauptsache Bewegung und kein erholsamer Stillstand, immer weiter, weiter, weiter und schneller, dann wieder weiter, weiter und rundherum im Hamsterrad, stets immer weiter, besser, größer, mehr, höher, gewaltiger, unzufriedener, verarmender, ängstigender, stressiger, lauter, schriller, stinkender, hektischer, einsamer, ärmer, extremer, zerreißender!

Ich sehne mich nach dieser überschaubaren, zufriedenen und gemütlichen Zeit, in der wir auch alle Gefühle und Gedanken positiv wie negativ haben konnten, in der es genauso wie heute und vielleicht morgen hoch und runter ging im individuellen und allgemeinen Lebenskreislauf.

Aber es war alles immer mit der Zeit und mit der Zeit angepasst auch machbar und von eigener Person handelbar ohne überteuerten Firlefanz zu improvisieren bis zum wahren Erreichen und zur Not dann das alles eben mit der Hilfe oder im Tausch und mit Austausch des Nächsten.

Es gab noch stille Träume in uns und kleine Schritte Tag für Tag als Aufgabe zu diesem wirklich gewünschten, angepassten und immer aktuell korrigierten, daher stets stimmigen Ziel.

Es gab noch Technik und Medien, die nicht im Extrem landeten.

Man konnte die Sinne während der Nutzung von Technik und Medien noch gebrauchen indem man Radio hörte und in sich klingen und verhallen ließ und Fernsehen noch thematisch passend dosiert mit dem Geist erfassend nützte, sich im Kino hingegen mit Ohren und Augen die eigenen Grenzen erfahrend, ohne Scham oder Druck von außen bei den Gefühlen von Horror, Liebelei oder Heldentaten sich selbst orientierte und neu seine Grenzen aktualisierend absteckte und gemeinsam über all diese Dinge noch bei einem Eis in der Eisdiele, bei einem Wein oder Bier im Gasthaus oder in Freundeskreisen zuhause mit Spielen und Gesprächen reflektierte, verarbeitete und seelisch und psychisch bereichert nun, derart psychisch gestillt, den Tag ruhig abschliessend, war man innerlich bereit, so dass man zufrieden ins Bett und in den erholsamen, tiefen Schlaf sinken konnte.

Es war eine gute und auch eine glückliche Zeit und ich werde sie nicht mit Ausdrücken wie „primitiv, altmodisch, verstaubt, dumm und unbequem“ verkaufen lassen. Denn Konsum und Werbung aber auch die ersten Konzerne fingen mit diesen miesen Schlagworten für gute Zeiten und das Gute daraus im Allgemeinen, damit an, schon da von der Wurzel her die Menschheit für blöd zu verkaufen, sie einzulullen, abzulenken, mit unbefriedigenden Zielen und Wünschen zu füttern und abhängig zu machen.

NEIN, WAR KEINE GUTE ZEIT(!):

DIE MITTE 60ER-70ER-80ER JAHRE WAREN, SIND UND WERDEN FÜR MICH STETS DIE ALLER-BESTE ZEIT SEIN!!

Natur, ich werde Dir Schritt für Schritt wieder auf Deinem, auf dem natürlichen Weg entgegen eilen und mich und Dich neu entwickeln lassen und daraus werden wir neu aus den Fundamenten dieser Zeit erwachsen und mich und Dich endlich aus dem zerreißenden, manipulativen Sein zurück in unser Lot und Gleichgewicht damit bringen!

C.

©️®️CWG, 05.06.2018

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Vollmond und Wildwald

WandelOasen – ein tolles Buch von Alexander Baltosee (Alander) als Handbuch für solidarische Dörfer und nachhaltige Kommunen.

Das werde ich noch einmal lesen und versuchen in meinem Wahlheimat Ort weiter als Info und Wissen von Alanders Erfahrungsschatz zu tragen.

Sein Buch Jamilanda ist ja schon von mir wissbegierig durchgelesen worden, als Alexander es zu mir „auf einen Kaffee“ brachte und persönlich sehr lieb mit einer Widmung versah und mit einem herrlichen Spaziergang und Gesprächen mit den Bewohnern hier vor Ort krönte. Das Buch steckt so voller ökoligenten Erfahrungen und Wissenschaften in Romanform leicht verständlich für JEDEN eingestrickt zugänglich, dass man sich ehrlich fragt, warum diesen Erfahrungs- und Wissensschatz niemand wirklich nützt bis auf Ausnahmen und eben die Menschen, die diese Dinge und Energietechnik und Agrar-Bewirtschaftung derart betreiben.

Leider habe ich dieses zukunftsweisende und für mich kostbare Buch verlegt nach der hin und her Umzieherei. Das ärgert mich, weil es persönlich so viel Aha-Momente und Anregung ausstrahlte zum Tun.

Nun, „Umzugskarton 795 C“ wird es vielleicht irgendwann wieder heraus spucken.

Was ich aber nicht versäumen möchte, Dir liebe(r) LeserIn zu erzählen:

Nachdem der Hohe Meißner Kreis und der Landkreis Kassel (also auch die Gemeinde Breuna mit Wettesingen) als Modell und Pilotprojekt ausgesucht wurden im Zusammenhang des Grünen Wandels hier in Hessen, ist es zur Zeit lukrativer für die Landwirte geworden, statt Pestizide nun Brachflächen, Ökowirtschaft zu betreiben und und Blühstreifen zu belassen.

Da viele der Landwirte über Jahrzehnte bewusst falsch geprägt und oftmals daher nicht mehr mit dem Herzen sehend sind, sondern blind mit der Geldbörse handelnd, mähen sie und mulchen sie die Grasränder in den Feldwegen schon im Juni in voller Pracht, ungeachtet ihren Lebens, völlig platt…

Das müssen sie noch lernen und die Regierung versäumt es, da auch hinreichend Umstellungswissen zu vermitteln!

Aber wie immer auch gute Neuigkeiten:

Der Wald, auf den wir sehen (der (!) Hänge mit Kisserling) ist seit 150 Jahren aus dem Schlagrecht heraus genommen und wurde nur noch als Hutungswald und bestimmte Zonen nur für Brennholz genützt.

(Ausnahme Krieg).

Vorher wurden da alte Buchen „auf Stockmaß“ gebracht, in denen sich heute Zwillings- oder gar Drillingsbäume aus dieser Pracht entfalteten oder neu sämten.

Seit ca. 50 Jahren ist der Wald (ok Wäldchen, aber besser als nichts!) nun aus der Gemeindewald-Wirtschaft heraus genommen worden und darf Wildwald sein.

Urwald deswegen nicht, weil „Ur“ ja beerntend abgeholzt wurde, Wildwald daher, da nichts mehr außer Hege und minimalste Pflege dort geschehen darf.

Der Dachs u. a. nimmt das zum Anlass, vom Feldweg bis zu den ersten bewachsenen Anhöhen den Berg auf südwestlicher Seite als gesamtes Dachs-Stadtgebiet über diese vielen Jahrzehnte ungestört unterirdisch zu bebauen…

So interessant…

Ich hoffe für die Natur, es bleibt so.

Der Mischwald Bestand dort, gut als Wildwald durch fehlende Bestrauchung zu erkennen, an den Rändern dann durch dorniges Strauchwerk nur geschützt und getarnt, ist gerade jetzt bei einer leisen Nachtwanderung mit Laterne mit dem ehemaligen Revierförster und Nabu Vorsitzenden wundervoll gewesen.

Wie eine Grotte oder Gebärmutter waren die hohen Äste über einem in dieser Waldszenerie verschlossen und die Lichtung des Wildwaldes obenauf war ein reines, wundervolles Vollmond-Theater von Oberlistingen her durch den Mond hell beleuchtet durch eine Waldrand Nische und von der anderen Seite sah man diffus in Nachtnebel herausragend im Tal unter uns weiter in der Ferne den Desenberg von Warburg-Daseburg beleuchtet durch den Eingang dieser viereckigen Mähwiese schräg gegenüber und für das Publikum diagonal aufeinander treffend genial inzeniert der Mond und der Desenberg sich verliebt anschauend und wir kleinen Menschen mitten auf der Wiesenlichtung als Zuschauer und Akteure gleichermaßen emotional mittendrin involviert.

Diese vollkommene Stille dort ist beängstigend und zugleich archaisch heimatgebend nah in mir tröstend erklungen. Mein Freund Mond und mein lieber Ehemann Rolf sowie der Wege kundige ehemalige Förster und einige bekannte und unbekannte Gesichter als Begleitung waren hier wie eine kleine Vollmondgemeinde dem Zauber dieser Nacht erlegen.

Die Lichter von Wettesingen und Oberlistingen, sowie ein paar Laternchen, die vorher als Orientierungspunkte und Raststellen zum gemeinsamen Reflektieren nach Alleingängen in der Nacht aufgestellt wurden, gaben zusätzlich aus jeder Himmelsrichtung kommend seitlich am Südosthang des Wildwald-Hügels immer von Weitem leicht durchscheinend zusätzlich den noch Unsicheren dann doch auch echte Orientierung und Sicherheit.

Einfach mal so ohne Grund und Ziel den Wald und sich selbst „empfinden und durchlaufen“, besonders intensiviert derart bei Vollmond, unserem Freund und Begleiter, dem Wächter und Wunscherfüller in der Nacht.

Ich werde es wieder tun diese sinnenreiche Vollmondwanderung!

Angeregt davon möchte ich auch wieder in einer lauen, sternenreichen Nacht mit dem Mond gemeinsam auf einer Liege mit Decken und Kissen ausstaffiert auf der Terrasse meines Hauses, am nun noch vertrauteren Wäldchen mit seinen Flora und Fauna Bewohnern, die Nacht mit den Sinnen pur nur erfassen, um derart wohl behütet und doch frei die „Nat-Ur“ wieder in mir und um mich herum als Einheit wohlvertraut zu vernehmen und mit diesem glücklichen Gefühl dann gut behütet unter dem Sternenzelt eingekuschelt und Mond beschienen, schlussendlich wohlig, doch sicher auch müde, einzuschlafen.

C.

©️®️CWG, 29.06.2018/05.07.2018

WILDE MÖHRE

WILDE MÖHRE?!

„Warum lässt Du denn diesem Unkraut-Mist stehen?“, werde ich gefragt.

Nun, die Antwort gibt die Natur schon selbst:

DAS IST DOCH ALLES WILDES ZEUG UND UNKRAUT?

Von Wegen!

Der übliche Golfer-Totrasen ist jetzt Heu und alles ist öd und leer.

In meinem Hortus-Wildgarten aber, da kommen die wilden Möhren, Johanniskraut, Woll-/Kratzdisteln, Habichtskraut-Blätter, reichlich Rotklee, Wiesenpippau, Wegericharten, Ysop, Heilziest, Witwenblume, Spornblume, Sporenblume, Weinraute, Geisblatt, Berufkraut und andere schöne Dinge blühen in voller Pracht.

Die lila Haferwurz hat den Regen und Wind veranlasst, mir den Samen mit seiner Hilfe mir zu klauen, bevor ich welchen für FreundInnen nehmen konnte, aber dafür hat sie verkleinert zwar, aber doch in 2. Blüte noch einmal einen kleinen lila Segen mir zum Trost geschenkt.

Die gelbe Haferwurz wurde ja leider auf dem Saum-Feldweg gemäht und vermulcht… ich war zu spät… Auch direkt am Haus der Feldweg, wo direkt an meiner Gartenmauer Silberpfennig, Klettwurz und lila Haferwurz mit Schafgabe am Blühen war, hat die Gemeinde die kleine Blühecke nieder gemacht an dem anschließenden Rasen-Feldweg, den sie aber wohl des Klees wegen wenigstens stehen gelassen haben.

Aber was mich gerade besonders freut und meine Terrasse mit regionalem und wunderschönen sowie robusten Grün erfreut:

Weidenarten und Efeu habe ich gesteckt und Wegericharten aus den Hofritzen vereinzelt nur gezogen und in Schalen gesetzt… Alles kommt!!!

So habe ich nächstes Jahr ordentlich Nachschub an Öhrchenweide, lecker nach Honigduft riechender Blüten im Frühling, vielleicht Salweide? Korbweide und Korkenzieherweide (wobei letztere auch eine andere sein könnte!) kommen auch wunderbar!!!

Blutweiderich, Storchenschnabel und Nelkenwurz zieren den Terassen/Windwand-Rand zum Garten zwischen Tomaten und dort sich in der Ritze trefflich wohlfühlendem Weisswein und Rotwein. Allerdings kommen jetzt erst dort die dazwischen gesetzten rankenden Prunkbohnen, die meinen Speiseplan erweitern sollen.

Estragon und Beifuß haben sich mit Weidenröschen auch gesämt und 6 Topinambur drücken sich auch lieber unter der Holzwand durch zu mir auf die Terrasse und beschatten meine Zinkwanne, in der ich versuche, angeschnittene wunderschöne Zweige von Korkenzieher-Hasel und -Weide zu retten.

Auf jeden Fall kann ich im Weidenwasser so nun herrlich nebenbei meine Füße abkühlen und das Wasser wachstumsfördernd alle paar Tage mal zum Giessen nützen als Weidenwasser für andere Keime, Bäumchen und Stecklinge.

Ok, es gibt auch nicht regionale und/oder Hortusianer Ausnahmen:

Meine Aloe Vera aus Spanien und Griechenland von Freunden mitgebracht, wenige Kakteen und meine lieben Kalantchoe, die flammenden Kätchen mit deren Verwandten, den „lebendgebährenden“ diversen Arten der Göthe-Pflänzlein als Sammlung hier vereint, haben auch hier mit Alpenveilchen und dem mich vor Formaldehyd Ausgasungen schützenden Lebensquell, dem Drachenbaum einmal von drin aus den Räumlichkeiten etwas Luft schnappen können und sind so der Hausenge entkommen.

Sie genießen sichtlich ihren freien Sommerurlaub mit dem „Einheimischen“ als Grünzeugs hier nett vereint. Sehr verdient würde ich sagen. Und Herr Wegerich, gerade im Casanova-Feeling erblüht gerade neben Frau Kätchen in voller Pracht…

Lassen wir das Liebespaar ungestört turteln.

Der Dank ist später Wachstum und Robustheit der Pflanzen im ruhenden Winter geschützt in meinem Haus an meiner Seite.

Später dann im kalten, trüben Wintet ist es für uns alle ein schönes Erinnerungsfest an den Terrassensommer des letzten Jahres, wenn wir so sinnierend beieinander sitzen und ich die Pflänzchen gieße und sie mir dafür leise ihre Liebeslieder zuflüstern, die sie von ihren Brüdern, den Vögeln für sich händchenhaltend -pardon – wurzelhaltend erlauschten.

Aber die wilde Möhre, auf die so geschimpft wurde von Seiten , der allgemeinen Totrasenzonenbesitzer, auf die ist Verlass, sie kommt und geht jedes Jahr treu und brav, nur ab und zu einmal den Standort wechselnd, da sie dem Wiesen-Kerbel und -Bärenklau gern hinterher wandert.

Mein wildes Möhrchen hat mir in diesem Jahr das erste Mal geholfen, mit Weinraute und Diptam gemeinsam am Werk, den wunderschönen Schwalbenschwanz Schmetterling hier herbei zu führen.

Die Wilde Möhre ist ein wunderbares, dankbares, nahrhaftes Blümelein und ist in meinem Garten still wandernd mit ihrem mittigen schwarzen Auge mir zuzwinkernd aus ihrer Blütendolde, immer von Herzen WILLKOMMEN!

C.

©️®️CWG, 03.07.2018.

ADHS UND DAS BETÄUBUNGSMITTELGESETZ – AUFWEICHEN?!

OCULI & AURIS - ©®CWG

ADHS UND DAS BETÄUBUNGSMITTELGESETZ – AUFWEICHEN?!

www.naturheilt.com/Inhalt/Hyperaktivitaet.htm

Ich meine, dass man dieses Mittel in der Forschung abwenden muss, statt ihm zuzusprechen.

Es vergiftet und macht abhängig, trotzdem soll man es mit schwersten Nebenwirkungen, geringer, nicht eindeutiger Wirksamkeit und ohne Heilungsversprechen und dann auch noch unbekannten Langzeitfolgen jetzt „schneller und besser“ bekommen….

Ist Ritalin das neue Glyphosat-Ersatz-Vergiftungs-Desaster von Politik und Chemie Industrie, genau wie das sofort zu stoppende langzeitvergiftende und Organismus zerstörende sehr fein überall vernebelte Gift per Agrar und Geoengineering schon im Kindesalter, das wir stoppen sollten?

Die eigene Erfahrung ist JA!

Mein Sohn wurde mit Kindergartenalter „ADHS Kind“, TROTZ TÄGLICHEN TOBENS UND BIOLOGISCH GUTEM ESSEN mit Ansage der Hebamme und der vorherigen Schwestern in 1994.

Mit Ansage, weil ich Alexander nach zwei Fehlgeburten durch zu viel DDT und Blei im Blut hauptsächlich, aber auch Holzschutzmittel und Kunststoffweichmachern sowie, besonders interessant, auch Blei, PCB und Lindan im Blut später noch…

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Petition?!

So lange Posten und Orgas generell etwas bezwecken wollen mit deren verantwortliche Personen, und sei es das Parteifähnchen schwingend noch zusätzlich einfärbend und Meinung verstärkend, so lange sind es fromme Wünsche, die ab und an mal in Erfüllung gehen, die in den Kram passen, wenn Petitionen gestartet werden voller Optimismus, oder auch aus Wut und Enttäuschung.

Etwas passieren kann dann zielführend nur, wenn Menschen wie Du und Ich und Wir und alle gemeinsam in jeglicher Unterschiedlichkeit akzeptiert, als Ich und Du und Wir mit den Anderen etwas konkretes nun wieder selbst tun und andere es begleiten können.

Dann besteht aus diesem Kreis der aktiv Handelnden die Möglichkeit, diese Energie in ein greifbares, zufrieden stellendes Resultat als Gemeinschaftswerk umzuwandeln.

Natürlich ist eine Petition an sich immer sinnvoll und unterstreichend, aber niemals allein zielführend.

Insoweit hat der Petitionsbefürworter und der Petitionsablehner, also beide Personen oder Kreise das gute Ziel greifbar vor Augen, nur die Umsetzung fehlt bei allem guten Willen dabei oder das Instrument der Tat. Es liegt nicht in unseren Händen. Wir geben unsere Stimme und Willen ab, aber wir wissen nicht, ob er erhört oder gar Früchte tragend umgesetzt wird. Das heißt: Wir fühlen uns ohnmächtig und geben jegliche Verantwortung für das eigene Handeln in fremde, bestimmende bis urteilende Hände.

Warum die Tatkraft dann tatsächlich auf der anderen Seite durch die Entscheider fehlt dürfte bekannt sein.

Es sind die gleichen Gründe wie im ersten Absatz genannt, denke ich:

Das eigene Hemd ist einem quasi näher als die wärmende Jacke des Anderen im kühlen Winter…

Langfristig gesehen bringen uns Orgas und Vereine wie auch Parteien und Kirchen und wie diese gesamten Firmen sich benennen nicht wirklich etwas, außer Entscheidungszwang im scheinbaren Miteinander dort wieder im Außen und somit als Klartext den jeder dann mitträgt oder mittragen muss:

Neue Fronten werden künstlich nach Fähnchen und Richtung des Windes erschaffen.

Fronten aber führen nicht zu fruchtbaren Ergebnissen für alle, wenn auch mit geringen Abstrichen, so doch tragfähig, sondern zu immer tieferen Gräben durch Ablenkungsmanöver, die dann wiederum nur kostbare Energie ablenkend umleiten und schlussendlich dem Ziel und den nun gelähmten Handel-Wollenden rauben.

Das Ziel rutscht aus dem Fokus und wird somit ausgesessen oder vergessen und wird nicht oder nur in halbherziger, maroder Art und Weise erreicht.

Das kann niemals für nichts und niemanden zur Befriedigung und somit ebenso innen wie außen zum inneren Frieden führen.

Daher ist meine Meinung zu Petitionen:

Wenn es (Dir?!) hilft, helfe ich …

… doch ich bin lieber die, die im individuell möglichen Rahmen die Ärmel hoch krempelt und selbst, gern mit Dir in die Hände spuckt und somit Motivation und Anregung zugleich vernetzend mit Gleichgesinnten den Petitions-Wunsch zum begehbaren Teppich lösungsorientiert und zielgerichtet knüpft …

©️®️CWG, 07.06.2018

HORTUS I. – VIRIDARIUM TILIAE, LUNAE ET LAPIDUM

HORTUS I. – VIRIDARIUM TILIAE, LUNAE ET LAPIDUM

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