Es darf geteilt werden!

Mit einem Hinweis auf diese Seite
http://www.pestizidfreieregion.wordpress.com
(Es gibt auch eine Facebook Gruppe PESTIZIDFREIE REGION INTERNATIONAL, sowie einen Twitter, Tumblr, G+, VK und Pinterest Account!). 
… darf in diesem Blog alles geteilt werden!
Nur so funktioniert Vernetzung; sei ein positiver Teil davon!
PESTIZIDFREIE REGION!
©®CWG, 29.10.2016.

Wer steckt dahinter?

DIESEN WEB-BLOG BETREIBT CWG:
PESTIZIDFREIE REGION und OCULI & AURIS – GRÜNDERIN UND REPRÄSENTANTIN, HORTUSIANERIN, ÖKO-GEWISSENSCHAFTLERIN, BLOGGERIN, VERGIFTUNGSFOLGEERKRANKTE, OPTIMISTIN.

Das Selbe und das Gleiche, oder Ähnlichkeit und Einssein…

Das Selbe und das Gleiche, oder Ähnlichkeit und Einssein…

Es heißt ja, dass Menschen, die besonders innig in Liebe verbunden sind, sich über die Jahre immer ähnlicher werden. Diese Beobachtung kann ich nur bestätigen. 

Dazu plaudere ich nun aus meinem eigenen Nähkästchen:

Mein Mann, Rolf, ist ein sehr pragmatischer, technischer und logisch denkender Mann. Er ist die Liebe in Person, aber hat für Formen und Farben, oder auch Gespräche die von Gefühlen handeln, sehr wenig am Hut. Aber, das muss ich auch sagen, er ist trotz allem ein sehr gefühlvoller Mann, der mir dieses tagtäglich auf seine eigene, liebenswerte Art, ohne viele Worte offenbart.

Trotzdem waren wir bisher so in unserem privaten Handeln aufgeteilt, dass er der Motor war und ich der Treibstoff, dass ich gedacht habe und er gemacht hat. Immer ausgleichend als Übersetzungsprogramm durch Gespräche und Worte die erzählten aus der jeweils individuellen geistigen und zuweilen spirituellen Welt. Sozusagen war, um beim Motor zu bleiben, das Gespräch unsere Kupplung und die Geschichten die Zündkerze mit Vergaser… 😉 

Oder auch anders ausgedrückt, dass ich es war, die gefühlt hat, erklärt hat in der Übersetzung mit Symbolen oder Geschichten, was ich aktuell oder situationsbedingt fühle und warum ich es fühle und er es dann so voller Vertrauen übernommen hat, um diese emotionalen Bauchbilder so zu sagen, in seinem Leben zu integrieren und unser Auto zum Fahren gebracht hat. 😉

Seit einigen Wochen aber bemerke ich eine kolossale Veränderung in ihm. 

Früher war es so, dass ich während einer alltäglichen Routine-Fahrt in die Stadt oder in jedem anderen Ort am Wegesrand die kleinsten Blümchen sah, während er eher nur die Straße, die Schilder,und andere Verkehrsteilnehmer wahrnahm. Grundsätzlich ist das ja auch gut so.

Weiterhin fühlte ich ob dieser Ort für mich gut, oder schlecht, oder generell eine gute oder schlechte Ausstrahlung hat. Auch darauf hat Rolf sich im übrigen immer sehr verlassen und ich bemerkte immer mehr, dass meine emotionale Übersetzung dazu in Bildern und Geschichten zu den Sichten auf seine Welt für ihn immer wichtiger wurden, wenn er abends nach anstrengendem Tagewerk nach Hause kam und von seinen Mitmenschen und Erlebnissen im Vertrauen erzählte. 

Auf die Frage, „wie er denn darauf kommt, alles was ich so aus dem Bauch heraus erzähle, dem entsprechend vorbehaltlos anzunehmen?“ 

Darauf erwiderte er mir ganz einfach sinngemäß in etwa nur, „dass er bisher niemals erlebt hat, dass meine Gefühle für etwas oder gegen etwas falsch gewesen seien. 

Auch mein erster Eindruck, oder in Gesprächen Eindrücke von Menschen und Gefühlen oder gar von Lügen und von bestimmten Orten und Begebenheiten wären immer richtig gewesen bisher. Daher würde er sich auf mich einfach nur verlassen. Da er weiß, wie sehr ich ihn liebe, wäre das wohl auch kein Problem. Wenn es denn doch falsch sei, sei ja nichts passiert, außer dass er etwas beeinflusst gewesen wäre. Das könne man dann ja korrigieren. Bisher wäre das aber nicht nötig gewesen, da alles passte.“

Ich weiß, dass ich über dieses große Vertrauens- und auch Liebes-Zugeständnis ein paar Tropfen von meinen kostbaren Glückstränen damals nach diesen Worten von Rolf zu mir, vergossen habe. Es machte meinen Tag strahlender und viel, viel heller. 

Aber nun zurück, zur Veränderung meines Mannes, von der ich ja berichten möchte. 

Zur Zeit sind wir auf Wohnungssuche. Wir konzentrieren uns in einem Umkreis von 20 km an um den hessischen Ort Herborn herum, um dort eine geeignete Wohnung mit großem Garten für meine Hortusianer-Ambitionen und meine Thüringer Barthuhn Hühner mit meinen beiden Blata-Zwergpudeln zu bekommen.

Für uns heißt das also links aus Gießen-Wetzlar kommend Richtung Herborn-Dillenburg von der Autobahn und der Eisenbahntrasse weg, im oberen darüber liegenden Westerwald zu suchen, oder rechts von der Autobahn ausgehend als Richtungsteiler im biodiversitätsreichen Aartal etwas schönes und schadstoffarmes zum Wohnen und Leben zu suchen. Soweit ich es weiß, liegt beides im schönen Lahn-Dill-Kreis.

Der Westerwald gefällt mir ja sehr gut. Dort gibt es zahlreiche Magerwiesen, Waldweiden und vor allem tolle Selbstversorger mit Lädchen und Biohöfe, aber auch eine Fülle von Wildblumen und Kräutern mit den entsprechenden ausgleichenden Insekten. 

Ein Paradies für Menschen, die nichts mit Pestiziden am Hut haben. Oder, so wie ich, darunter gesundheitlich sehr stark leiden. 

Der Nachteil ist eben in dieser Region, dass es dort etwas kälter ist, wasserreicher, auch etwas dunkler und etwas stürmischer ist. Auch die Menschen scheinen sich dem bis zum rollenden Gewitter androhenden R einschließlich anzupassen. Der Westerwald eben.

Ich bin fasziniert von der Gegend, da sie mich an die von mir sehr geliebte Eifel mit ihrer wunderschönen Vulkan- und Maar-Landschaft in der eben so artenreichen und pestizidarmen Vulkan-Eifel rund um Daun (❤️), Bittburg und Gerolstein erinnert.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich, wenn ich durch diese Gegend fahre, ein, wie ich es nenne, „unfreundliches Gefühl“ habe. Zugeknöpft, eingemummt, versteckt… 

Ein unbekanntes, ein dunkles Loch, dass ich nicht mit Farbe in meiner Fantasie ausfüllen kann, wenn ich an diese Landschaft denke. Im Gegensatz zur rauen Eifel, wo ich das sehr gut kann.

Dagegen dann das Gefühl und die Symbole, die ich sehe, wenn wir in die Richtung des Aartales von Mittenaar bis rüber zu den Orten der Gemeinden Hohenahr, Lohra und der Gemeinde Biebertal in den Gießener Raum fahren.

Auch hier gibt es karge, artenreiche Magerwiesen, wunderschöne vielfältige Kräuter und Blumen. Teilweise Gott sei Dank schon PESTIZIDFREIE REGIONEN…

Die Flora und Fauna scheint hier, weitreichend um den Dünsberg und den Aartalsee in Ordnung zu sein.

Doch auch hier habe ich Gefühle und Sichten, die aus dem Bauch heraus kommen.

Im Vergleich zum Waldeckschen Upland und dem Edersee mit dem Bad Wildunger Vorland und dem lieblichen Fachwerk betonten Kasseler Landkreis und dem wundervollen Schwalm-Eder-Kreis mit Homberg (Efze)❤️, Fritzlar und Melsungen als Kleinstädtischer Augenschmaus, sowie seinem Knüll-Gebirge mit den wundervollen wasserreichen Wäldern und Kegelvulkanen, kommt natürlich der Aartalsee für mich persönlich landschaftlich reizvoll überhaupt nicht mit. Es ist eben nur die zweite Heimat. Es fühlt sich bekannt, vertraut, aber nicht verwandt an… 😉 

Doch trotzdem ist da etwas, was mich magnetisch anzieht. 

Wenn ich durch diese Gegend fahre, von (Dorf) Offenbach, Bicken, Bellershausen, Mudersbach, Großaltenstädten, Altenkirchen, Kirchvers, Erda, Krumbach, Fellingshausen, über Hohensolms, Königsberg und Bieber, dann sehe ich plötzlich sehr helle Stellen. 

Man könnte meinen, diese Orte, so klein und abgelegen sie erscheinen, sind vom Sonnenschein bestrahlt und glänzen golden. 

Dazwischen in diesen Momenten meiner Bauchgefühle und Sichten fühle ich Fruchtbarkeit von Pilzen, Walnüssen, Obstbäumen, von Kräutern Wiesenblumen und anderen Dingen. 

Gesundheit und Sommergefühle strotzen per Gefühl und Bauchsicht aus allen Fasern dieser magisch anmutenden, positiven Gegend. 

Besonders deutlich wird mir das, wenn wir zwischen Großaltenstädten und Hohensolms in den Hohlwegen die vielen Ziegen, Schafe und Kühe beobachten bei unseren wenigen, aber intensiven und sehr begehrten Spaziergängen, die zwischen den Arbeiten meines Mannes liegen.

Bisher habe ich hier an diesen Orten und Stellen auch die meisten Blumen und Kräuter Samen und Ableger und Früchte von Sträuchern und Bäumen für meinen eigenen Wildgarten und für weitere Renaturierungen und Nektartankstellen, die ich in meinem Leben noch initiieren möchte, ernten können.

Oder Kirchvers und Krumbach… 

… winzige Örtchen, verschlafen, wie im Dornröschenschlaf, doch ich fühle Kreativität, sehe Kunst, aber auch Holz, Steine, Glas, Wildtiere, Obst und Gemüse. 

Gestern aber kann mein Mann von Biebertal zu mir nach Hause in unser Wettesingen gefahren, und erzählte mir von einem Haus, dass er sich angesehen hat für uns.

Als er mir ausführlich darüber berichtet hatte, wurde er plötzlich sehr still und nachdenklich. Er sah mich an, und sagte:

“Ich glaube ich kann dich nun gut verstehen. Wenn ich in den Westerwald fahre, oder zwischen Wetzlar und Herborn mir Orte ansehe, dann habe ich ein ungutes Gefühl. Es ist so, als sei dort alles sehr traurig und dunkel. 

Irgendwie komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass wir von Biebertal bis Herborn auf der Seite des Aartalsees etwas zum Wohnen suchen müssen. 

Ich kenne dieses Gefühl gar nicht, auch die Bilder die mir kommen und Farben, kann ich noch nicht gefühlsmäßig deuten und zuordnen. 

Da du mir davon aber immer erzählt hast, macht es mir keine Sorge damit umzugehen, denke ich, und dass ich nun auch anfange, genau so wie du zu fühlen und zu sehen. 

Schließlich hast du mir ja oft genug erklärt, was zu deinen Gefühlen und Gedanken für Bilder in dir aufsteigen, und wie du diese für dich interpretierst, oder danach handelst.

Wahrscheinlich ist es so, dass das Gleiche nun auch in mir und mit mir passiert. Vielleicht sollte auch ich nun darauf gut hören.“

Seit gestern denke ich über diese Worte von meinem Mann nach. 

Sie klingen in mir wie eine wundervolle Melodie. Ist es nicht wunderschön, wie man sich immer mehr versteht in einem doch so kurzen Menschenleben, in dem man so unterschiedlich vom Charakter, oder überhaupt vom Menschsein eigentlich ist und gefühlt leider nur einen Wimpernschlag gemeinsam lieben, leben und erleben darf. 

Natürlich haben wir Schnittpunkte bei unserer beider Liebe. 

Zusammen mit unserem gemeinsamen Vertrauen zueinander, erschaffen wir diese Berührungspunkte unserer Lebenskoordinaten, um das, was nicht gleich zu sein scheint, zu überwinden. 

Dann ergänzen wir uns einfach nur prima oder lassen uns Freiräume im willkommenen und oftmals sehr positiv bereichernden Andersein.
O. k., vielleicht sind wir uns äußerlich nicht besonders ähnlich, behaupte ich einmal. Obwohl wir lustigerweise auch da schon andere Meinungen zu hörten:

Schwingungen, Ausstrahlung, all das scheint auf andere eher als Einheit zu wirken. Für manche Menschen sicherlich be- oder erdrückend, für andere ansteckend, wohltuend, auftankend. 

Für uns gespürter Alltag, aber sehr wohl mit großer Achtsamkeit und Dankbarkeit bedacht. 

Ich in meiner Andersartigkeit zu Rolf bin rein äußerlich, bisher zumindest, immer sehr schmal und klein, quirlig – wenn ich nicht von Schadstoffen ausgebremst werde – kreativ, offenherzig, mutig, zuweilen kindlich mit Optimismus und Dankbarkeit gesegnet und sehr emotional und empathisch. 

Mit Worten und Taten allgemein und schriftlich und sozial engagiert oft euphorisch und überbordend, gefühlvoll, mit der Tür ins Haus fallend, doch mit Gefühlen und Worten für andere Menschen immer mehr in Schriftform aktiv, als in alles zu Tode beredenden Sätzen, die ich in Gefühlsdingen sonst nicht mehr stoppen kann. 

Er dagegen besonnen, abwartend, überlegt, geduldig, vorsichtig, durchdacht, pragmatisch, logisch, aber trotzdem auch gesellig, albern, beständig, sprudelnd, freudig, frisch, fröhlich, frei, witzig, charmant… 

Doch die Art, wie wir anfangen miteinander zu denken, miteinander zu reden, miteinander zu fühlen, miteinander zu träumen, hat nun durch seine Erkenntnis um die Erweiterung seiner Sinne plötzlich eine total andere Dimension angenommen.

Ich empfinde dieses Geschenk als wunderbare Bereicherung und einen weiteren Schritt unserer forschenden und immer neu sich definierenden Liebe.

Ich vergleiche die Liebe allgemein und bei uns insbesondere immer mit zwei Mühlsteinen, die frisch aus dem Fels geschlagen, bearbeitet und behauen von einem Steinmetz, mit individuellen Spuren von herausragenden Steinchen und Einschlüssen, als Mühlsteine, die in einer Mühle zum Mahlen von Korn zusammengebracht werden.

Über die vielen Jahre schleifen sie sich aneinander, sind derart scheinbar ungleich, doch trotzdem nur füreinander gemacht und schleifen sich über die Zeit des miteinander Mahlens derart langsam aufeinander ein. 

Jedes Steinchen erschafft im gegenüberliegenden Mühlstein eine passende Rille. So wird denn aus zwei Müllsteinen ein wunderbar harmonierendes, ineinandergreifendes Ganzes. 

Diese Symbiose beherrscht und beinhaltet durch seine tägliche Arbeit aneinander und zueinander in ihrem stetigen Mahlwerk eine Fruchtbarkeit, die auch anderen Individuen wieder nützlich ist: Das Korn wird zu Mehl und das Mehl wird zu Brot und sättigt die Menschen, die den Felsen für die beiden Mühlsteine erkannten und später bearbeiteten. 

Hier schließt sich der Kreis, alles wird rund und jeder Anfang nimmt ein Ende, um einen Anfang zu erschaffen!

Ich hoffe, dass manche von Euch verstehen, was ich so kompliziert immer wieder versuche als Erklärungen in Geschichten und Bilder gepackt, schriftlich zu erklären. 

Es ist sicher nicht leicht. 

Aber anders kann ich mein facettenreiches, buntes, klangvolles Innenleben nicht übersetzen, als mit dem Instrument der Farben und Klänge. Für mich ist das die Ursprache allen Seins. 

Schön, dass es Euch gibt. Hab(t) Euch lieb! 

©®CWG, 27.10.2016 




Herbstzeit 

Herbstzeit



Melancholie macht sich breit, Dunkelheit und kühle Feuchtigkeit wabern durch die Welt und drücken Gemüt und Körper in die Tiefe. 



Stille, bis auf Menschenlärm und schreiende Vogelstimmen, denen das Sommerlied in der heiseren Herbstkehle im Krach der ächzenden Motoren stecken bleibt.



Wer nun sich retten will aus dieser düst’ren Herzens-Klammer, der muss mit Kerzenschein, bunten Farben und warmen Decken in eine Oase aus lichtem, kuscheligen Erinnern mit Büchern, Träumen und Gedanken an das linde Sonnenlicht im Erwachen des Märzen-Lenz sein Haupt nur betten.



Halt fest auf diese träumende Weise auch Dein Lächeln im ersten warmen Strahl der Sonne, wenn überschwänglich sich die Blütenknospen demnächst in Bälde duftend wieder öffnen. 



Erhalte Dir des Vogels erste Melodie der Liebe, wenn Du am Morgen erwachst und Du der Amsel Gutenachtgruss von den Dächern des orange-goldenen Abends süss flötend Dir an Dein Ohr in lieblicher Erinnerung aus vergangenen Spätsommerabenden derart herüber weht. 



Sehnsucht, Einkehr und zuweilen Kreativität soll Deine Muße heißen, die Dich zur inneren Ruhe und Regeneration von dem ach so weit entfernten, wundervollen Jahreslauf da draußen nieder zwingen wird, um Erschöpfung vom Wandel der Zeit in erholsames Auftanken und Innehalten für Neuorientierung und Kraft in diesem Reigen dann alltäglich zu gewähren!


Denn eines ist wirklich trefflich und sicher:



So lang der Abend den Tag begrüßt und der Tag die Nacht in den Arm nimmt und mit ihm zum sanften Schlafe übergeht, so lange auch Sonne und Mond mit ihren Sternenkindern noch für uns die Wacht am Himmel treu erhalten, so lange wird nach des Herbstes Zeit auch der Winterschlaf in gleißendem Weiß und funkelnden Sternen-Eis nur die Erde mit ihren Bewohnern sanft bedecken, um flugs dann, eh Du Dich versiehst, mit lauem Frühlingslüftchen auch Dein Gemüt wieder zu kitzeln beginnt mit ersten Federn der munteren Vogelschar im Frühlingskleide, die sich am munter plätschernden Rinnsal der sanft tropfenden Winterschmelze an des Bächleins erstem Grün auf einem Kieselsteine hat gebadet und für Dich hat fein herausgeputzt für Dein erstes, strahlendes Frühlingslachen, hell und glockenklar zur Osterzeit.



Dann folgt der herrlich warme, bunte Sommer, ehe Du Dich versiehst und schon darfst Du wieder schwelgen in der Welten wundersamen Fülle von Düften, Farben und Klang!



Herbstzeit 



Es wird Zeit, sie anzunehmen und zur Vorbereitung auf das, was gewisslich auch zu Dir kommt, dann doch genüsslich nun mit den letzten Früchten des Sommers zu genießen, um dann nun wirklich auch in Liebe und Frieden ganz stille zu ruh’n! 



CWG., 21.10.2016

Wer oder was ist Schuld?!

Wer oder was ist Schuld?! 



„Erkennt es denn keiner?Warum macht niemand etwas?


Ihr seid untätig und an allem Schuld, weil Ihr die Ärsche nicht hoch bekommt, und weder redet noch handelt, noch Euch mit mir verbündet gegen das Unrecht!“, lese ich bei manchen in ihrem Internet Account und werde nachdenklich!


Gibt es Schuld überhaupt, wenn es Individualismus gibt?


Ist wahre Freiheit möglich, wenn Toleranz und Respekt und Kompromiss gefordert wird? 


Gibt es Frieden als Weltfrieden, wenn doch der Familienfrieden und Nachbarschaftsfrieden schon so selten wird? 


Ist Vielfalt möglich, wenn doch die Ethik, Moral und die Spiritualität schon unterschiedliche Wege für sich und zusätzlich auch noch je kultur- und religionsbezogen, örtlich und zeitlich begrenzt und durch Erziehung und Charakter der Generationen extra geprägt, so beschnitten und begrenzt schon in sich ist?


Schuld…


So dann folglich nicht wirklich möglich!


Schuld…


Schuld bedeutet verantwortlich sein für das aus Ratio und Emotio resultierende Ergebnis der Tat. 


Schulden… 


Wem außer mir und im Kindesalter meinen Kindern schulde ich etwas, wenn ich persönlich nichts ohne Gegenwert nehme oder nütze?


Bin ich schuldig, oder Du, oder wir, oder wer, oder was?


Das liegt wohl eher festzumachen am religiösen oder politischen Interpretationsspielraum. 


Der eine Mensch sieht es als Schuld, der andere als Gewinn… 


Wusstest Du es nicht:


Wenn überhaupt, dann bist Du Schuld! Oder Du sagst Du und ich sag Du und wenn keiner sich dann schuldig fühlt, kannst es, logisch, nur Du sein, der Schuld ist.


Das nährt Zweifel. Wir werden weich. Wenn dann die Orientierung fehlt wird der Bock zum Gärtner. Dann wirst Du schuldig, ohne Schuld zu haben…


Mir schwirrt der Kopf…


Du bist Schuld!!!


Oder?


Quatsch mit Soße, wir sind alle irgendwie an der Suppe beteiligt wie sie nun ist und wenige nur schmecken ab und erkennen was fehlt oder zu viel ist. 


Der größte Teil aber frisst und frisst, rülpst, meckert und bestellt noch einmal, Hauptsache satt, Hauptsache was zu meckern, oder ein anderer Teil legt sich hin und schläft das Bauchkneifen und den Ärger über die gezahlte miese Zeche mit Schnaps im Hirn und morgendlichem Kater mit Dünnpfiff einfach weg.


Die jenigen Menschen aber, die nur pöbeln, die mit dem Messer die Suppe zerschneiden, die bezahlen und gehen und draußen dann den Koch verhetzen, aber auch die, die ihm prahlend erzählen wollen, dass sie besser kochen zuhause als er dort in der Hütte, die sind die eigentlichen Verlierer – oder Schuldigen?!


Weil der Koch nicht aus diesem Rotz etwas mitnehmen kann und sein Süppchen weiter derart dünn und fad braut, bis er gefeuert wird, das Restaurant dazu seinen Ruf verliert und die Angestellten, Köche und Gäste immer tiefer abrutschen in diesem Sumpf, bis einer kommt, der ihnen das Essen vor die Theke kotzt und den Koch an die Hand nimmt, ihn zum Essen einlädt, mit ihm gemeinsam kocht und Spaß dabei hat und beim nächsten Restaurantbesuch dann alles wie bei Muttern schmeckt und der Gast als Freund kommt und das gute Essen lobt, Trinkgeld gibt, Werbung macht, einen Absacker ausgegeben bekommt und sich auf das nächste Treffen unter Freunden freut…


„Gehen wir zu Dir oder zu mir….?“, wird es dann heißen…


😉


Ist es nicht so?



Warum schweigen die Lämmer? 

Warum schweigen die Lämmer?


WARUM BRINGT ALLES NICHTS UND NICHTS BRINGT ALLES?!


Ich habe festgestellt:


Je mehr ich will und andere anstecken möchte, um so weniger gelingt und um so tauber und träger, lauter oder stiller werden die Menschen um mich herum.


Warum?


Ich denke und handele ja für sie mit!!!
Ich bin quasi verantwortlich für deren Trägheit. 


Lernen und tun und leben müssen sie selbst. Das ist hart, aber das ist human einfach so eingerichtet.


Miteinander nur Emotionen teilen, Fortpflanzung, Gedanken in Kommunikation packen, teilweise Kochen, Hüten und Jagen je nach Bedarf… 


Dagegen dann allein nur das Leben, Vorleben, Nachleben, Lehren durch Handeln, Lernen durch Abschauen…


Das ist und bleibt das tierische Prinzip, das durch die Mutation Ratio nicht bewältigt werden kann, weil die Emotio sich nicht adäquat dazu mit- bzw. weiter entwickelt hat und in ihrer Abhängigkeit voneinander daraus Verwirrung, Hilflosigkeit, Zerstörung, Angst etc. erschaffen wird als Ventil.


Was soll dabei dann noch Gescheites heraus kommen?


Sieh uns selbst an:


Nichts!


Ein Schritt vor, zwei zurück.


Wir dürfen uns nicht auf andere Menschen verlassen oder hoffen, „gemeinsam schaffen wir das“, weil das rein vom Mensch-Tier-Sein nicht funktionieren kann.


Individualismus ist doch auch nur im Äußerlichen und in den Gedankengängen zu finden. Im großen Raster der Schubladen sind wir dann doch wieder mit Hunderten gleich, gleicher, am gleichsten in mindestens einer Sache.


Annehmen, ordnen, filtern, durchlassen, bestenfalls weiter entwickeln … 


Das ist es, was jeder einzelne verlässlich von sich selbst erwarten kann!
Nicht aber vom Gegenüber, und sei das Gegenüber noch so ähnlich.


Wer meint, aufzustehen mit diesen Tatsachen und auf Knopfdruck die Welt und deren sachlichen und vitalen Inhalte zu verändern, der hat verloren oder darf sich Jesus (Budha, Mohammed…) nennen und geht den Weg allen Seins:


Kommen und Gehen, Kommen und Gehen…


Wir und Du und ich haben es versucht, doch die Erkenntnis die ich daraus gewonnen habe, macht traurig, hilflos, einsam.


Es ist der normale Werdegang: 


Es ist der Sterbeprozess für etwas oder von etwas, was nicht funktioniert in dem Gefüge. 


Daher ist meine Aufgabe dieser Erkenntnis nach:


Lebe, entwickle, optimiere, setze einen Schritt vor den anderen, sei ein guter Teil nach Deinen Vorstellungen und Möglichkeiten von „sehr gut“ und missioniere Deine Welt nur und allein für Dich selbst. 


Jeder andere mit Dir im Boot hat ähnliche oder andere Ansichten, Gefühle, Denkweisen. Vielleicht! 

Man kann wenige Schnittpunkte finden. Manchmal! 

Vielleicht bestenfalls Hilfe kurzzeitig erfahren. Ab und zu!


Aber irgendwann muss man sich lösen, sonst ist es nicht mehr Deins und meins. Dann ist es je nach Blickpunkt und Standpunkt nur unser, oder des anderen, oder mein Werk jeweils nur allein.


Für diese erzwungene Dreieinigkeit ist der Mensch aber nicht gemacht, auch wenn er dahingehend je nach Konfession geeicht ist. 

Es sind nur die Gedanken und der Glauben!


Dabei liegt die Dreieinigkeit in uns und das Kreuz wird zum Kreis, wenn man das in sich bemerkt und lebt:


Körper, Geist, Seele…


Das findest Du in jeder Re—Ligio (zurück zum Ursprung?!)!


Ahnen, Ich, Kind und Kindeskinder… 


… so geht die Entwicklung und der Fortschritt, oder Rückschritt. 


Für uns kleine, ergänzende Schritte auf dem Weg der Lebens-Mosaiksteine. Für die Menschheit und erst Recht für die Welt nur ein Punkt auf der unendlichen Lebenslinie, ein göttlicher oder universeller Wimpernschlag!


Das heißt für mich:


Dieses so annehmen zu lernen und das Beste daraus allein und in Eigenverantwortung achtsam und bewusst zu tun und mich freuen, wenn ab und zu Schnittmengen zeitlich mit anderen Menschen übereinander treffen, um sich zu befruchten und dankbar weiter zu gehen.


Ein Stück gemeinsam, ein Stück allein, Schritt für Schritt im eigenen Tempo und Rhytmus und Takt. Nur so kann eine Melodie daraus werden. Ob traurig oder froh, das liegt am Komponisten!


So wird schlussendlich für mich und Dich und uns aus Frust, Verbitterung, Wut und Einsamkeit dann doch nur alleiniges Ent—Täuschen und daraus entsteht die Bewegung, der Antrieb zum nächsten, neuen Schritt:


Handeln mit Freude und Dankbarkeit am Sein und es für mich gut zu machen, um die Basis der Ahnen zu stärken und den Weg für die folgenden Generationen zu ebnen und dazwischen mein Ding zu machen und den Alltag zu bewältigen.


Nicht mehr und nicht weniger!


Ich bin froh, dass Du immer wieder mein Denkanstoß bist!
Das ist doch schon so viel!
Für Dich und für mich – und wer weiß, vielleicht auch so oder so für andere Menschen!


Leben wir das Leben nach unserer ureigenen Ethik und Moral, tauschen wir uns aus, haken wir uns manchmal ein und schunkeln im Gleichklang zur Ausrichtung, um derart gestärkt wieder selbst zu schwingen in unserer eigenen Gangart. Mehr geht nicht mit den alten ausgetretenen Schuhen. 


Wir müssen neue Wanderschuhe anpassen ab und zu und die Welt mit Muße betrachten, oder eben bestenfalls mal spürend und erdend barfuß laufen. Das kann kein anderer Mensch für uns.


Das ist unser Weg. Das ist MEIN WEG!


Ich habe Dich lieb, für das, was Du mir am Wegrand als Reiseproviant anbietest.
Ob es passt, oder schmeckt, oder für einen anderen besser oder schlechter oder nix ist, das liegt nicht in unserem vorausschauenden, doch begrenzten Ermessen. 


C. 


❤️❤️❤️

PESTIZIDFREIE REGION - ©®CWG

Warum schweigen die Lämmer? WARUM BRINGT ALLES NICHTS UND NICHTS BRINGT ALLES?! Ich habe festgestellt: Je mehr ich will und andere anstecken möchte, um so weniger gelingt und um so tauber und träge…

Quelle: Warum schweigen die Lämmer? 

Ursprünglichen Post anzeigen